rick minnich

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Rick Minnich ist ein freischaffender Filmemacher aus den USA, der in Berlin lebt. Angefangen bei seinen frühen Kurzfilmen über die weitreichenden Veränderungen in Berlin und Osteuropa nach dem Fall der Berliner Mauer, bis hin zu seinen ironischen und gleichermaßen faszinierenden abendfüllenden Dokumentarfilmen über sein früheres Heimatland, ist Rick stets dabei ein Werk zu schaffen, das die besten Eigenschaften des europäischen Autorenfilms mit dem einmaligen Rhythmus und der Eigenart amerikanischer Filmkunst vereint. Nun bringt er seine preisgekrönte Fachkompetenz auch bei symbologie. ein und hilft dabei, die Geschichten unserer Klienten zum Leben zu erwecken.

„In einer Zeit, in der die Medien eine solch große Rolle in unserem Leben spielen, gibt es eine Sache, die uns einen Moment lang innehalten lässt und uns festhält — eine gut erzählte Geschichte.“, sagt Rick. „Sie berührt unsere Herzen und regt unsere Vorstellung an. Das ist es, was ich tue — leidenschaftlich.“

Rick wurde im amerikanischen Westen geboren und ist dort aufgewachsen. Nachdem er englische Literatur an der Columbia University und Regie am California Institute of the Arts (CalArts) studiert hatte, zog er nach Berlin. Als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), beendete er 2001 sein Regiestudium an der Hochschule für Film & Fernsehen „Konrad Wolf“.

Minnichs Abschlussfilm HEAVEN ON EARTH (2001) wurde beim angesehenen International Documentary Film Festival Amsterdam IDFA gezeigt und gewann den Babelsberger Medienpreis für den besten Abschlussfilm (Dokumentarfilm) in Deutschland. Sein Debütfilm HOMEMADE HILLBILLY JAM feierte 2005 seine Weltpremiere bei HotDocs in Toronto, dem größten Dokumentarfilmfestival Nordamerikas. Der Film ist in den USA von First Run Features auf DVD herausgebracht worden. Minnichs neuester Film FORGETTING DAD gewann den Special Jury Award beim Filmfestival IDFA im Jahr 2008 und den Großen Preis der Jury beim Wettbewerb im chinesischen Guangzhou GZDOC im Jahr 2009. Er wurde ebenfalls, neben vielen weiteren Ehrungen, in die engere Auswahl für den Deutschen Filmpreis ‚Lola‘ gezogen.

Rick Minnichs Filme wurden bereits im Museum of Modern Art, im Lincoln Center, in den Anthology Film Archives, im National Film Theatre und bei mehreren Filmfestivals auf der ganzen Welt vorgeführt. Sie wurden außerdem im europäischen, amerikanischen, asiatischen und afrikanischen Fernsehen ausgestrahlt, z.B. bei ARTE, ZDF, 3Sat, ORF, WDR, YLE, IKON-TV, SVT, Knowledge Network, usw.